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Neu! Linzer Salonkonzerte der Reiman Akademie

Reiman Akademie - Salonkonzerte

Unter dem Motto "Konzerterlebnisse in persönlicher Atmosphäre" startet die Reiman Akademie Linz ihre neue Veranstaltungsreihe "LINZER SALONKONZERTE".

Wir wollen Live-Musik wieder zu einem besonderen, einmaligen Hör- und Wahrnehmungserlebnis machen, Künstler und Publikum zusammenführen und Musik in wohlklingende Räume bringen. Die historischen Räumlichkeiten der Reiman Akademie sind hiefür besonders gut geeignet, zumal eine optimale Raumgröße samt feingliedriger Akustik ja für viele Musiken geradezu das A & O sind, so Institutleiter Reinhard Reiman. Im Zentrum der Konzertreihe steht der neue C. Bechstein Flügel. Marke und Instrument stehen seit jeher für europäische Klangkultur der besonderen Art. Zahlreiche namhafte Komponisten ließen sich vom charakteristischen Bechstein-Klang zur Schaffung großer Meisterwerke inspirieren. Und Pianisten sind immer wieder über die breite und nuancenreiche Klangfülle - sprich Bechstein Sound - erstaunt. Ideal für unsere Salonkonzerte und für unsere Künstler, die ihre Liebe zur Klanggestaltung pflegen, das einmalige jetzt und hier mit einfließen lassen und dem Instrument das gewisse etwas entlocken wollen, so Reiman.

Das 1. Linzer Salonkonzert wird am Samstag 23.11. 19 Uhr mit einem Solo-Klavierkonzert mit Andreas Eggertsberger eröffnet. Der gebürtige Oberösterreicher zählt zu den Ausnahmekünstlern, die das Land jemals hervorgebracht hat. Meisterhaft virtuos sowie spielerisch akzentuiert gleichermaßen. Insbesondere seine von Tiefsinn und Detailliebe geprägten Schumann- und Schubert-Interpretationen unterstreichen Klangkunst auf höchstem Niveau.


1. Linzer Salonkonzert der Reiman Akademie

- Konzerterlebnisse in persönlicher Atmosphäre -

Klavierkonzert mit Andreas Eggertsberger
Samstag 23.11. 2019
Beginn: 19 Uhr
Ort: Reiman Akademie, Promenade 29, 4020 Linz

Ticket: Erwachsene € 18,-
Schüler/Studenten € 8,-

Reiman Akademie - Andreas Eggertsberger

Andreas Eggertsberger

Andreas Eggertsberger wurde 1980 in Linz geboren. Erster Klavierunterricht bei Thomas Szabo an der Yamaha Musikschule Linz. Anschließend studierte er am Bruckner-Konservatorium Linz bei Gottfried Hemetsberger. 1995 machte er als jüngster Absolvent der Geschichte des Bruckner-Konservatoriums das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Weitere Studien führten ihn an die Musikuniversitäten Salzburg in die Klasse des legendären Pädagogen Karl Heinz Kämmerling und nach Wien wo er bei Oleg Maisenberg seine Studien beendete. Zusätzlich verfeinerte er sein Klavierspiel bei Thomas Hecht, einem Schüler Leon Fleishers, am YST-Konservatorium in Singapur. Ab Herbst 2010 setzte Eggertsberger seine Studien an der University of Michigan, Ann Arbor, in der Klasse des renommierten amerikanischen Pianisten Arthur Greene fort, welche er 2013, als einer der wenigen österreichischen Musiker, mit dem Doctor of musical Arts, abschloss. Meisterkurse besuchte er u. a. bei P. Badura-Skoda, L. Hoffmann, A. Nassedkin, J. Rouvier, M. Masaki. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er von R. Krüger.

Eggertsberger wurde bei vielen nationalen und internationalen Wettbewerben (u. a. 1992 Ettlingen, 1993 Yamaha Stipendium, 2009 Semifinalist beim internationalen Klavierwettbewerb Louisiana, USA) mit Preisen ausgezeichnet. Für seine Interpretation der Beethoven-Sonate op.106 erhielt er den Taras Gabora Preis beim Internationalen Musikfestival in Casalmaggiore. Seine Konzerttätigkeit begann er im Alter von 12 Jahren mit einem Klavierabend am Bruckner-Konservatorium. Mit 13 Jahren spielte er seinen ersten Soloabend im Linzer Brucknerhaus. Im selben Jahr folgte sein erstes Auftreten als Solist des Brucknerorchesters Linz.

Anlässlich seines Debüts im Wiener Konzerthaus schrieb Wilhelm Sinkovitz in der „Presse“. „…Wer vom lieben Gott ein bemerkenswertes künstlerisches Empfinden mit auf den Weg bekommen hat, der vermag auch Kanten und Widerhaken im Notengefüge ganz bewusst hörbar zu machen …“. Eggertsberger sorgt bei seinen Konzerten für Begeisterungsstürme bei Publikum und Presse. „… Bei Beethovens letzter Klaviersonate Nr. 32 in c-moll, op.111, konnte man sich vom Sog, der von dem 28-jährigen ausging, kaum mehr entziehen… “ (Karin Schütze in den OÖN) „Mit gewaltiger klanglicher Ausstrahlung zelebrierte der Linzer Eggertsberger zum Ende des ersten Konzertteils Franz Schuberts Impromptu in As-Dur, op.90/4, als ersten finalen Höhepunkt. Das lyrische Charakterstück von 1827 betörte in einer Weise, wie man es nur höchst selten erlebt. Einfach atemberaubend, in welch hohem Tempo er Schuberts federleichte, filigranen Tongirlanden aus hohen Lagen perlend prickelnd weit in die Tiefe rauschen ließ.“ (Horst Hacker, Memminger Zeitung) Paul Badura-Skoda äußerte sich enthusiastisch über Eggertsbergers Schubert Interpretationen: Eggertsberger ist imstande „die ungeheure Vitalität, die in diesen Werken steckt“ als auch „das Jenseitige, Unaussprechliche… zu erfassen und in Klang umzusetzen.“

Eggertsberger tritt in Konzerten in Europa und Asien als Solist und in verschiedenen kammermusikalischen Formationen an die Öffentlichkeit. 2015 debütierte er mit den Mainzer Virtuosen in Mainz. Er war unter anderem in Konzerthäusern wie dem Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Beethovenhaus Bonn, der Queen Victoria Hall und Esplanade in Singapur, zu Gast. Eggertsberger war regelmäßiger Gast bei den Salzkammergut Festwochen in Gmunden.

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